Der Morgen erwacht

Der Morgen im weißen Kleid erwacht
keine Sonne die uns lacht,

trüb und dunkel das Gemüt
keine Begeisterung wird versprüht,

lang der Weg in den Tag
schnell und fleißig der Hände Schlag,

unermütlich müssen stetig schaffen
allein sind die, die gierig raffen,

geführt von Puppenspielern
an den Fäden von Verführern,

so stirbt der Morgen schuldig in die Nacht
was tief im Herzen, über unser Leben wacht.

(Thomas Heinze, 2008)

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